Haben Sie das gewusst?

Flecken durch Duschgel und Haarpflegeprodukte

Erscheinen erst nach dem Waschen dunkle oder gräuliche wolkenartige Verfleckungen auf Handtüchern und  Kleidungsstücke, sind möglicherweise Duschgels und Haarpflegeprodukte daran Schuld. Die in den Produkten enthaltenen Polyquaternium-Verbindungen ziehen während des Waschvorgangs in der Flotte gelöste Schmutzpartikel oder Farbstoffe an und fixieren diese in der Faser.

Eine Entfernung dieser Flecken ist nicht einfach. Bei Textilien, die mit einem Vollwaschmittel (enthält Bleichmittel) oder Fleckentfernungsmittel bei hoher Temperatur (Einstellung 95°C) gewaschen werden können,  sollten die Flecken möglicherweise wieder zu entfernen sein. Bei allen anderen Kleidungsstücken achten Sie bitte unbedingt auf die Pflegekennzeichnung um eine Beschädigung zu vermeiden.

Vor diesem Hintergund ist deshalb auch von der oft empfohlen Benutzung von Haar-Shampoo als Wollwaschmittel abzuraten. Es würde zwar nicht die oben beschriebenen Flecken geben, aber ein einheitlicher Grauschleiher würde sich über das Textil legen.


Schnellere Bodenverschmutzung durch Überdosierung

Gerade beim Wischen von Fußböden bewirkt die Dosierung des Reinigungsmittels nach der Methode "Viel hilft Viel" bei falscher Anwendung oft das Gegenteil. Wenn Sie Ihr Reinigungsmittel überdosieren und sie evtl. sogar noch relativ nass wischen, verbleibt ein hoher Anteil an Reinigungsmittel auf der Bodenoberfläche zurück. Ein Teil der Inhaltsstoffe hat die Eigenschaft/Aufgabe den gelösten Schutz an sich zu binden. Sie halten praktisch den Schmutz z.B. von Schuhsohlen auf dem Boden fest.

Achten Sie auch darauf, ob das Reinigungsmittel zusätzlich noch pflegende Inhaltsstoffe wie Wachse oder Polymere enthält, die dafür gedacht sind, eine Wiederverschmutzung zu verzörgern. Damit dieser Schutzfilm seine schmutzabweisende Eigenschaft erhält, muss er poliert und damit verdichtet werden. Wird das nicht gemacht, können sich auch vermehrt Schmutzpartikel einlagern. Ihr Boden wirkt schneller schmutzig.

Achten Sie deshalb auf die Dosierempfehlungen und Anleitungen der Hersteller auf den Produktetiketten.